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Oncle Jérôme

  • Jan 1, 2024
  • 1 min read

Oncle Jérôme hat nach dem Krieg bei Hapag in Hamburg gearbeitet. Er ist aus Marseille, dort aufgewachsen, zur Schule gegangen und durchlief eine der französischen Elite-Schulen, wegen dem Krieg in abgekürztem Verfahren. Als junger Ingenieur arbeitete er bei den Messageries Maritimes - MM, später CGM. Dann in Hamburg. Dort hat er eine junge Frau, blond mit blauen Augen kennen gelernt. Da ist er hängen geblieben. Die Eltern hatten ein schönes Anwesen ausserhalb von Hamburg.Eduardo kannte Oncle Jérôme schon immer als Freund der Familie. Als Eduardo verschwand habe ich ihn angerufen und gefragt, was er wisse, vermute. Ich hatte auch einen guten Kontakt zu ihm. Nach unserer Hochzeit haben wir ihn in Marseille besucht und waren ein paar Tag zu Gast bei ihm. Er hatte noch einen Sohn in Deutschland. Ist aber nach Marseille zurück. Die CGM, bei der er sich nach Hapag verdient gemacht hatte und eine Anteil Aktien besass, hat ihm als er sich altershalber zurückzog, ein Schiff vermacht, verkauft. Wie genau, weiss ich nicht. Ich habe ihn gefragt, ob das Schiff im Einsatz ist. Seit einem Jahr nicht mehr. Ich konnte es ihm abkaufen, halb geschenkt und begann so einen neuen Abschnitt in meinem Leben. 


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